angebote (nicht nur) für Familien

Museumsspiel

digitales Museumsspiel arae flaviae

Ein interaktives Museumsspiel macht  den Alltag einzelner Personen des römischen Rottweils (municipium Arae Flaviae) während des Rundgangs erlebbar. Jeder Besucher kann mit Hilfe eines iPods, der für 1 Euro an der Kasse auszuleihen ist, einen Tagesablauf als Bewohner der römischen Stadt Arae Flaviae erleben. Als Personen zur Auswahl stehen dabei der reiche Römer Lucius Pervincius Saturninus, dessen Name auf einer Theatersitzstufe überliefert ist, sowie seine Ehefrau Julia Valeria, der gemeinsame Sohn Gaius oder die Haussklavin Ursina. Im Verlauf des Spieles müssen Aufgaben des Alltags gelöst, Wissensfragen beantwortet und Objekte gefunden werden. Dabei wird der Besucher mit Fragen wie „Was ziehe ich an?“, „Wie erhöhe ich meine Wahlchancen zum Bürgermeister?“, „Gehe ich in der Taverne ein Glas Wein trinken?“ oder „Welche Utensilien benötige ich im Bad?“ konfrontiert. Die Richter über das Handeln sind dabei römische Götter, die die richtige Antwort geistreich oder auch mit einem Augenzwinkern erläutern und entsprechend Punkte vergeben.

Das Museumsspiel, das gefördert wurde durch den Innovationsfond Kunst des Landes Baden-Württemberg, ist geeignet für alle Museumsbesucher ab 7 Jahren.

roemer

mitmach-stationen arae flaviae – analog und digital

Wer wissen möchte, wie sich eine römische Wolltunika anfühlt kann diese in der Abteilung römisches rottweil – arae flaviae selbst ausprobieren. Auch ein Kettenhemd, ein Helm oder Schild eines römischen Soldaten kann hier von großen und kleinen Besuchern getestet werden. Und wer schon längst mal einen Sattel eines römischen Reiters ausprobieren wollte bekommt im Dominikanermuseum endlich die Gelegenheit dazu. Auch der Zeitvertreib von Kindern und Soldaten – verschiedene Brett- und Würfelspiele – stehen für spannenden Partien bereit.

 

Eine Medienstation mit Touchscreen erklärt alles zum Rottweiler Schreibtäfelchen, auf dem die Nennung der Stadtrechte zu finden ist. Wer noch mehr zu den Phasen der Stadtentwicklung, zu den fünf Kastellen oder dem gleichzeitigen Geschehen in Rom wissen möchte, findet an der Medienstation „Zeitstrahl“ viele Antworten.

Altarspiel

familienheft und mitmach-stationen in der sammlung dursch

„Gucklochkarten“ lassen Kinder – aber auch Erwachsene – genaue Hinsehen. Dadurch kann man viele Details der Kunstwerke entdecken wie Kerzen, Blumen oder Kleidungsstücke. Wer mehr über die verschiedenen Heiligen wissen möchte, kann sich an Drehwürfel informieren oder auch mit Familie und Freunde ein Quiz daraus machen. Sowohl durch Hörspiele als auch Musikstücke können sich die Besucher in die Zeit des späten Mittelalters zurückversetzten. Und wer schon immer mal wissen wollte, wie ein mittelalterlicher Altar aufgebaut ist, kann das am Modell selbst ausprobieren und vielleicht ein Foto davon machen.

 

Ein kostenloses Familienheft begleitet schließlich vor allem jüngere Besucher gemeinsam mit Erwachsenen durch die Ausstellung. Mit Fragen zu Kunstwerken oder auch zum gemeinsamen Diskutieren lässt sich so die mittelalterliche Kunst erforschen. Bereiche zum Malen, Rätseln und Sticker zum Einkleben können im Museum aber auch anschließend zu Hause ausgefüllt und gestaltet werden.
Die Vermittlungsmodule und Publikationen wurden gefördert durch LEADER Oberer Neckar.