22. Juli – 30. Dezember 2018

Im Dialog – Römerzeit trifft Gegenwart

Die Sammlung römischer Funde des Dominikanermuseums beinhaltet herausragende Objekte dieser Zeit aus Arae Flaviae, der einzigen römischen Stadt Baden-Württembergs. Zum ersten Mal werden im Kunst Raum Rottweil Stücke der antiken Vergangenheit Rottweils Arbeiten der Gegenwartskunst begegnen. Im Dialog der Kunstwerke erleben die Besucher Unterschiede und Gemeinsamkeiten von 2000 Jahren Geschichte. Die Ausstellung ist zugleich Fortsetzung der Ausstellung „Im Dialog“, bei der 2014 / 15 Werke gotischer Sakralkunst der Sammlung Dursch und zeitgenössischer Kunst gegenübergestellt wurden.

Hier finden Sie einen Einblick in die Ausstellung mit Dr. Rainer Zerbst

https://youtu.be/LvDiFzKk3L8
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17. März – 23. Juni 2019

Willi Bucher & Künstlerfreunde

Der Bildhauer Willi Bucher, der in Fridingen an der Donau lebt, steht zur regen Rottweiler Kunstszene in engem Kontakt. In der Öffentlichkeit ist er vor allem als Schöpfer kunstvoll gestalteter Larven aus Holz bekannt. Daneben hat sich der gelernte Steinbildhauer stets seinem ureigensten Arbeitsgebiet gewidmet. Seit den 1970er-Jahren ist ein umfangreicher, vielgestaltiger Fundus an Steinskulpturen entstanden. In Buchers Formenrepertoire gehen Geometrie, Handwerk und Technik eine konstruktive Verbindung ein. Durch Schnitte in zylindrische Körper gestaltet der Künstler „Objekte von mathematischer Schönheit“ (Dr. Herbert Köhler).

Im kunst raum rottweil ist eine Auswahl von Buchers Steinskulpturen in Verbindung mit Arbeiten von Künstlerfreunden zu sehen.

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14. Juli – 20. Oktober 2019

art informel
Informelle Malerei aus süddeutschen Sammlungen

Das Informel steht für Stilrichtungen der abstrakten Kunst in der europäischen Nachkriegszeit. Tachismus oder lyrische Abstraktion sind verwandte Begriffe für eine Malerei, die sich frei machen konnte von allen gegenständlichen Vorgaben. In den USA formierte sich bereits in den 40er-Jahren parallel dazu der Abstrakte Expressionismus. Von Paris ausgehend eroberten die Informellen die europäische Kunstszene. In Deutschland treten vor allem K. O. Götz, Gerhard Hoehme, Winfred Gaul, Bernard Schultze, Emil Schumacher, K. R. H. Sonderborg oder Fred Thieler in den Fokus eines notwendig gewordenen Aufbruchs in der Kunst.

Im kunst raum rottweil werden Gemälde gerade dieser vorwiegend deutschen Künstler gezeigt, die süddeutsche Sammlerfamilien in den 60er- und 70er-Jahren zusammengetragen haben.

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10. November 2019 – 16. Februar 2020

Bella Figura
Figurative Kunst aus der Sammlung der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW)

Die Kunstsammlung der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke zählt zu den bestbestückten regionalen Kunstsammlungen in Baden-Württemberg. Dokumentationsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der spätgotischen Skulptur, der Malerei der Klassischen Moderne und der Kunst der „zweiten Moderne“ in den 1950er- und 1960er-Jahren.

Anhand exemplarischer Werke veranschaulicht die Ausstellung „Bella Figura“ signifikante Entwicklungslinien der Figuration in der südwestdeutschen Kunst vom 15. bis ins 21. Jahrhundert. Eckpunkte bilden die Skulptur der Spätgotik und die innovativen Gestaltungsimpulse, die im Laufe des 20. Jahrhunderts von den Kunstmetropolen Stuttgart („Hölzel-Kreis“) und Karlsruhe („Neue Figuration“) ausgegangen sind. Die im Auftrag der EnBW Energie Baden-Württemberg AG konzipierte Ausstellung ist in Karlsruhe, Stuttgart, Rottweil und Achberg zu sehen.

Horst-Antes_Figur-auf-roter-Flaeche_1965-1966